Reservierungsanfrage


Anreise
Abreise
Zimmer
Personen
Reservierung anfragen

Historie

Liepe stammt vom slawischen Wort lipa = Linde ab.

 

Das alte brandenburgische Dorf Liepe liegt ca. 65 km in nordöstlicher Richtung vom Stadtzentrum Berlins entfernt zwischen Eberswalde und Oderberg in unmittelbarer Nähe des Schiffshebewerkes Niederfinow.

 

Der Ort Liepe wurde 1258 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gegend um Liepe wurde jedoch schon viel früher – vor ca. 4000 Jahren – besiedelt. Liepe war früher ein zweigeteiltes Dorf. Es bestand aus Ober- und Unterliepe und gehörte ab 1308 zum Kloster Chorin. Oberliepe zerfiel jedoch um etwa 1335. Auf der Höhe über dem Dorf verlief die alte Heer- und Handelsstraße von Frankfurt nach Stettin.

Ursprünglich ein Fischerdorf, dann ein Flößerdorf und angebunden an die jagdliche Tradition der Schorfheide, hatte es zunächst große Bedeutung als Holzhandelsplatz. Die Flößerei führte 1841 zum Bau der damals größten Dampfschneidemühle in Deutschland, 1855 zu einem Sägewerk und 1851 zu einem Eisenhammer mit Eisengießerei. Hierdurch hat Liepe – im Gegensatz zu zahlreichen anderen ländlichen Gemeinden – erheblich mehr Arbeiter aufgenommen, was die Bevölkerung in die alteingesessenen Landbesitzer und die hinzugekommenen Siedler und Arbeiter teilte. Im Jahre 1816 zählte Liepe 561 Einwohner. Im Jahre 1905 waren es – bedingt durch die Holzindustrie – schon 1674 Einwohner.

 

Heute hat Liepe viel von seiner früheren Bedeutung verloren, und wenn man das kleine aber schöne Dorf durchstreift, kann man sich kaum noch vorstellen, wie sehr Handel und Gewerbe geblüht und vielfältig weit über den Ort hinausgewirkt haben. Aber auch heute ist Liepe einen Besuch wert. Eingebettet zwischen der Oderniederung, dem Oderbruch und den steilen Hängen der Choriner Endmoräne bietet es dem Gast schöne Wandermöglichkeiten, weite Wälder und klare Waldseen.

Zum Seitenanfang